Z-Bahner - Loklift

Nachdem ich dann die entsprechenden Rahmenteile und Antriebsteile gemäß meines zweiten Planes bestellt und geliefert bekommen hatte, habe ich den Rahmen und den Antrieb zusammen gebaut.

Materiallieferung Der Rahmen mit dem Antrieb

Der nächste Arbeitsschritt war dann, die Platte, auf der die einzelnen Ebenen sitzen sollten anzufertigen. Zum Glück hat mich mein Onkel beim Umsetzen des Planes sehr geholfen. Ohne diese Hilfe hätte ich es alleine niemals geschafft, 22 Ebenen so sauber, gerade und gleichmäßig auf die Platte zu bekommen. Klaus, danke nochmals dafür. Zu Hause habe ich dann noch die 22 Trassenbrettchen in das Brett geleimt und das Brett an dem Rahmen befestigt.

Trassenbrettchen einbauen erste Stellprobe mit montiertem Brett

Danach habe ich dann 22 Platine gelötet, mit Hilfe dieser Platinen und einem entsprechenden Magneten wird immer nur das richtige Gleis eingeschaltet. Des weiteren musste noch ein 0 -Schalter und ein End-Schalter angebaut werden, damit die Steuerung feststellen kann, wo Anfang und Ende des Lokliftes sind.

Steuerplatine für die einzelnen Ebenen 0-Schalter End-Schalter

Dann habe ich noch 22 Flexgleise vorbereitet. An jedem Flexgleis eine Trennung eingesägt, die Schwellen unterbrochen, vorverzinnt und dann jeweils drei Drähte angelötet.

Schiene vorverzinnt Schiene mit Drähten 22 Schienen

Dann habe ich dem Loklift noch ein paar 5Kg Hantelscheiben als Gegengewichte spendiert.

Die Rückseite des Lokliftes

 


 

Bei der Planung der Kelleranlage hatte ich erst immer auch einen Schattenbahnhof geplant. Aber dann stieß ich an verschiedenen Stellen, auf die Idee eines Lokliftes. Verschiedene Modellbauer fanden einen Loklift vorteilhaft, da er weniger Platz brauchen würde und außerdem wäre ein Schattenbahnhof unter der Anlage immer sehr schlecht zu erreichen. Des weiteren wurde angeführt, dass ein entsprechend großer Schattenbahnhof alleine durch die benötigten Weichen teurer würde als ein Loklift.

Ich war mir aber nie so richtig einig, wie man einen Loklift in Spur Z vernünnftig mechanisch umsetzen könnte. Dann kam in 2017 bei mir ein weiteres Gerät in den Hobbykeller: ein 3D-Drucker. Diesen habe ich in China als DIY Gerät (Do It Zourself - Selbstbaugerät) gekauft und zusammen mit einem Sohn zusammen gebaut. Parallel dazu las ich in Foren, von Leuten, die sich Fräsen selbst bauten. Der Umstand, dass der 3D-Drucker trotz preiswerter Bauteile und Selbstbau die notwendige genauigkeit erriechte und dass größere Schienen und Antriebe zu kaufen sind brachten mich dazu  die Idee eines Lokliftes in meine Anlagenplanung mit ein zu beziehen.

Und so entstand auf dem Papier der erste Entfurf der Mechanik eines Lokliftes:

Der erste Plan für den Loklift

 

Aber natürlich wurde dieser Plan nochmals überarbeitet:

Der zweite Plan für den Loklift

Dazu entstand dann später noch der genaue Plan, wie die Platte mit den Ebenen aussehen sollte:

Das Brett am Loklift

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